Die gelegentliche Dosis Wald und See

Gelb und braun nicht nur bei Herbstblättern

01.11.2017 | Keine Kommentare

BuchenblätterDass sich die Blätter der Laubbäume im Herbst verfärben, liegt daran, dass sie bei kühleren Temperaturen beginnen, langsam Chlorophyll abzubauen. Das Chlorophyll überdeckt die anderen Farbstoffe, die auch in den Blättern sind. Bei der Buche sind das eingelagerte Gerbstoffe, die die braune Färbung verursachen.

Wenn das Chlorophyll abgebaut ist, fallen die Blätter ab. Dies geschieht, um sich an den winterlichen Wassermangel anzupassen. Über die Oberfläche ihrer Blätter verdunsten die Laubbäume viel Wasser, das durch die Wurzeln aufgenommen wird. Wenn die Temperaturen sinken, nehmen die Wurzeln weniger Wasser auf. Sinken sie bis nahe an den Gefrierpunkt, nehmen die Wurzeln gar kein Wasser mehr auf. Würden jetzt die Blätter noch Wasser verdunsten, würde der Baum austrocknen.

Die Rotbuchen allerdings behalten viele ihrer vertrockneten Blätter bis zum Frühling. Warum das so ist, ist in einem Artikel von RP Online erklärt.

Und während die Buchenblätter immer gelber und dann brauner werden, triftt man auch in der Blumen- und Tierwelt (noch) auf Gelb/Braunes:

Biene auf Sonnenblume
Biene auf Sonnenblume

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