Hungrig
Um diese Jahreszeit sieht man immer wieder silbrig glänzende, kahl gefressene Sträucher und Bäume. Schuld daran sind die Raupen der Gespinstmotten. Aber keine Sorge, die Bäume und Sträucher überleben das meistens unbeschadet. Von den Gespinstmotten gibt es in Europa über 100 verschiedene Arten. Die einzelnen Arten sind wirtsspezifisch. Das heisst, sie ernähren sich jeweils nur von ein oder zwei Gehölzarten. Die Gespinste spinnen die Raupen zum Schutz vor Fressfeinden und vor Witterungseinflüssen. Ab ca. Mitte Juni verpuppen sich die Raupen und schlüpfen ab ca. Anfang Juli.
Er frisst keine Blätter von Bäumen und Sträuchern, dafür scheint ihm das Gras zu schmecken. Hauptsächlich aber leben Höckerschwäne von Wasserpflanzen, Muscheln, Schnecken und Wasserasseln. Im Spätwinter, wenn sie im Wasser nicht mehr genug Nahrung finden, fressen sie auch Raps und Getreidepflanzen.
Nachtrag 23.5.
Die jungen Schwäne sind da – auf dem Zellsee in Bayern – gerade geschlüpft. Vielen Dank Anita und herzlich willkommen 🙂 (© Bild: Anita Müller)
Angelika 18.05.2018
Bei uns am See gibt es Schwanennest, ich werde demnächst mal schauen ob man schon sieht ob was drin ist. Wenn ja dann schick ich Dir gerne die Fotos.
creisi 19.05.2018
Immer gerne 🙂