Laub für die Pilze
Die Mehrzahl der Waldpilze lebt von abgestorbenen Blättern und Totholz. Sie zersetzen dieses Material und wandeln es zusammen mit Mikroorganismen und Kleinstlebewesen wie Würmer, Asseln Milben usw. in Mineralstoffe und Humus um, was wiederum für andere Pflanzen eine Nahrungsquelle ist. Sie fressen sozusagen das Laub und scheiden Erde aus. Ohne die Pilze, Mikroorganismen und Kleinstlebewesen könnte der Wald nicht überleben, der Boden würde sonst unter massenhaft Laub ersticken. Dank ihnen aber wird aus dem Laub wieder Erde, wo die Pflanzen wachsen können und im Herbst wieder neues Laub auf die Erde fallen lassen. Ein perfekter Kreislauf und eine schöne Symbiose.
Nachtrag 22.11.18
Und hier noch die im Kommentar von Angelika erwähnten Judasohren:
(© Bild: Angelika)
Vor einem Jahr
Ganz klare Zeichen für den nahenden Winter
Es ist kalt geworden, sogar die Eisbären scheinen sich hier im Wald wohlzufühlen. Ein ganz klares Zeichen, dass der Winter nicht mehr weit ist Und es finden sich noch weitere eindeutige…
» Ganz klare Zeichen für den nahenden Winter
Angelika 18.11.2018
Es gibt auch Pilze z.B. die sog. Judasohren (Auricularia judae) die nur auf Totholz von bestimmten Bäumen (hier Holunder) wachsen. Sie sind auch sehr gesund, ähnlich der chinesischen Heilpilze und schmecken sehr gut im Risotto.
Ich such bei mir mal ein Bild raus und schick es Dir.